Gloomaar Festival 2018

Nach der erfolgreichen Premiere 2017 geht das Gloomaar Festival am Samstag, den 17. November, in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen/Saarland in die zweite Runde und überzeugt dabei mit einem einmaligen internationalen Programm aus Post-Rock/Prog-Rock/Post-Metal und atmosphärischen Alternative Sounds.

Als Headliner der diesjährigen Gloomaar Ausgabe konnten die europäischen Vorzeige-Prog-Rocker Riverside für das junge Festival gewonnen werden. Riverside haben ihr mit Spannung erwartetes, siebtes Studioalbum „Wasteland“, das erste Album nach dem tragischen Tod ihres Gründungsgitarristen Piotr Grudziński, der 2016 an einem plötzlichen Herzstilstand starb, für September angekündigt und kommen somit auch mit brandneuem Songmaterial in die ehemalige Hüttenstadt. Riverside sind längst nicht nur in ihrer polnischen Heimat erfolgreich, sondern eine der gefragtesten Progressive Rock Bands weltweit, nicht zuletzt durch die charismatische Stimme ihres Frontmanns und Masterminds Mariusz Duda, der häufig in einem Atemzug mit Musikern wie Steven Wilson (Porcupine Tree) genannt wird. Nachdem die Band im Sommer u. a. als Headliner auf etablierten Festivals wie dem Midsummer Prog und dem Night Of The Prog zu sehen ist, machen sie im Rahmen ihrer Album-Release-Tour auch auf dem Gloomaar Halt und spielen damit eine exklusive Show im Südwesten Deutschlands.

Co-Headliner des Festivals werden die Nordiren And So I Watch You From Afar sein. Das Quartett aus Belfast spielt einen furiosen Mix aus (weitestgehend instrumentalem) Math- und Post-Rock mit einer Prise Indie- und Punkrock, der es schafft genauso brachial wie melodisch daherzukommen. Und wenn And So I Watch You From Afar ein Ruf vorauseilt, dann ist es ganz sicher der, eine grandiose Live-Band zu sein. Die Kritiker und Fans feiern die Band schon seit Jahren und so bezeichnete Radio One der BBC einst die Musik von ASIWYFA als „Soundtrack der Apokalypse“.

Mit Toundra aus Spanien steht ein weiteres Schwergewicht der instrumentalen Post-Rock/-Metal Bands Europas auf der Bühne. In ihrer spanischen Heimat sind Toundra eine der erfolgreichsten Alternative Rock Bands überhaupt, so schafften sie mit ihrem aktuellen Album „Vortex“ (InsideOutMusic) erneut den Sprung in die Top 5 der spanischen Albumcharts und auch international wird die Aufmerksamkeit um die Band stetig größer. Kein Wunder, denn Toundra spielen zweifelsohne in einer Liga mit Szenegrößen wie Russian Circles oder If These Trees Could Talk.

Als Late bzw. „Black Night Special“ werden nach Riverside die Österreicher Harakiri For The Sky das Festival gebührend beenden. Harakiri For The Sky besteht aus den festen Mitgliedern „M.S.“ (Matthias Sollak, alle Instrumente, Songwriting) und „J. J.“ (Michael V. Wahntraum, Gesang/Texte), die mit „Arson“ (#29 der deutschen Albumcharts) in diesem Jahr ihren vierten, von der Fachpresse hochgelobten, Longplayer veröffentlicht haben. Musikalisch bewegt sich die Band im immer populärer werdenden Post-Black-Metal, einer Mischung aus getragenem, depressivem Black-Metal mit geschrienem Gesang und atmosphärischem Post-Rock, der vor allem auch live – natürlich mit kompletter Band – eine nachhaltige Wirkung beim Publikum hinterlässt.

Auch wenn Soup aktuell immer noch als Geheimtipp gehandelt werden, sind die Norweger musikalisch schon einen großen Schritt weiter. Mit ihren letzten beiden Studioalben „The Beauty of Our Youth“ (2015) und „Remedies“ (2017) haben sie es geschafft eine Wahnsinnsstimmung zwischen (Neo-) Prog-/Post-/Art-Rock und atmosphärischem Indie-Pop auf Tonträger festzuhalten. So war „Remedies“ 2017 auf diversen Bestenlisten zu finden und gewann u. a.  bei den Independent Music Awards den Preis für das Album des Jahres in der Kategorie „Indie/Alt. Rock“. Spätestens mit dem nächsten Album sollte der Band der internationale Durchbruch gelingen.

Aus Teilen der Okkult-Rocker The Devil’s Blood, Elle Bandita und Gold formierte sich 2015 die Band Dool. Ihr Musikstil ist zwischen Progressive Rock und Doom-Metal mit Einflüssen aus Psychedelic- und Gothic-Rock angesiedelt und spätestens mit ihrem Roadburn-Auftritt 2016 erregten Dool erstes großes Aufsehen. Die Band um Sängerin Ryanne van Dorst (Elle Bandita) besteht aus den Gitarristen Nick Polak (Gold) und Reinier Vermeulen (The New Media), Bassist Job van de Zande (The Devil's Blood, Malkovich) und Schlagzeuger Micha Haring (The Devil’s Blood, The Hands) und avancierte mit dem brillanten Debütalbum „Here Now, There Then“ (#46 der deutschen Albumcharts) zum absoluten Underground-Tipp.

Als lokaler Vertreter ist die Instrumental-Band Flares in diesem Jahr mit von der Partie. Die progressive Post-Rock Combo aus dem Saarland setzt neben der traditionellen Bandbesetzung (Gitarre, Bass, Schlagzeug) auch auf sphärische Synthie-Sounds und verschafft der Musik somit zudem eine tiefe, träumerische und hypnotische Ambient-Note.

Karten für die Veranstaltung sind zum Preis von 35 Euro bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional (u. a. bei allen Pressezentren von Wochenspiegel und Saarbrücker Zeitung), unter der Tickethotline 0651 – 9790777 sowie online unter: www.ticket-regional.de/gloomaar erhältlich. Der Preis an der Abendkasse beträgt 40 Euro.

Gloomaar Festival bei Facebook: www.facebook.com/gloomaar 

Weitere Infos: www.gloomaar.de 

Sa 17. Nov
Veranstalter: Neunkircher Kulturgesellschaft
Neunkirchen, Neue Gebläsehalle

(c) Neunkircher Kulturgesellschaft