Johann König kommt am 28. März mit seinem Programm "Wer Pläne macht, wird ausgelacht!" in die Neunkircher Gebläsehalle.
Johann König zog es eigentlich nie auf die Bühne. Er wollte Lehrer
werden. Sportlehrer für Biologie und Sachkunde. Das war der Plan. Doch
dieser Plan ging nicht auf. Nach 19 Semestern zwangen ihn die Zuschauer
mit ihrer Zuneigung und ihrem Geld dazu, sich ganz dem Humor zu widmen.
So geriet er geradewegs auf die schiefe Bahn der gepflegten
Abendunterhaltung, von der es kein Zurück gibt. Und heute? Heute lacht
er darüber – wie das Publikum über ihn.
Fünfzig Jahre alt ist der Kerl, die depressive Stimmungskanone, nun.
Viele sehen mit 50 jünger aus, fühlen sich aber älter. Beim König ist es
genau umgekehrt. Viele denken mit 50, sie müssten alles ändern. Oder
alles gendern. Johann macht alles neu UND bleibt sich treu. Viele fangen
in diesem Alter an mit Eierlikör. Johann hat Hühner.
In seinem aktuellen Programm stellt er die drängenden Fragen der
Zeit: Wird das Haus wirklich kleiner, wenn die Kinder größer werden? Wie
gendert man ein herrenloses Damenfahrrad? Gilt das Limit fürs Tempo
auch für Taschentücher? Und darf man “was darf man eigentlich noch
sagen?“ noch sagen? Langfristig sind die Vorhaben am besten, die
kurzfristig sind. Der Plan sollte sein, keine Pläne mehr zu machen.
Außer natürlich einen umfassenden Tour-Plan.