Künstlersymposium im Erlebnisort Reden
Anlässlich des 125. Geburtstags des saarländischen Künstlers Walter Bernstein findet im Umkreis des Kesselhauses auf dem Gelände der ehemaligen Grube Reden ein dreitägiges Künstlersymposium statt.
Walter Bernstein widmete sich in seinem Werk insbesondere der Darstellung von Bergleuten und der Grubenarchitektur. Das Symposium setzt sich mit der Frage auseinander, wie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler dem Thema Bergbau begegnen und ihre Positionen in einen Dialog mit Bernsteins Werk treten.
Von Freitag, 14. August, bis Sonntag, 15. August, jeweils von 11 bis 18 Uhr, arbeiten die eingeladenen Kunstschaffenden unter freiem Himmel auf dem Gelände der Grube Reden. Mit dabei sind die saarländischen Künstlerinnen und Künstler Anne-Marie Stöhr, Ulrich Behr, Dirk Rausch, Edith Harner und Jens Freitag. Ihre Arbeiten reichen von Fotografie und Zeichnung bis hin zu großformatiger abstrakter Malerei und lassen die eindrucksvolle Grubenarchitektur sowie die fast verschwundene Bergmannskultur auf ganz unterschiedliche Weise neu lebendig werden.
Die Leitung und Organisation des Symposiums übernimmt die Künstlerin Mane Hellenthal. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Darüber hinaus bietet Mane Hellenthal an allen Veranstaltungstagen begleitete Skizzenaktionen auf dem Gelände an. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen, selbst kreativ zu werden und auf diese Weise Teil des Symposiums zu sein.
Die während des Symposiums entstandenen Werke werden im Herbst in einer Ausstellung präsentiert.
Veranstaltungsort:
Kesselhaus (Alexander-von-Humboldt-Straße) im Erlebnisort Reden